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Bielefelder Notizen:

Cecilia Herrero Laffin

Cecilia Herrero Laffin

In Bielefeld, bei Artist Unlimited,
arbeitet und lebt, wenn Sie nicht in der Ferne unterwegs ist, die argentinisch-deutsche Malerin und Bildhauerin Cecilia Herrero Laffin. Ihr Thema sind häufig Frauen in der Pause oder bei der Arbeit.

In Argentinien begleitete Sie monatelang Die ArbeiterInnen der selbstverwalteten
Cooperativa de Trabajo Ex Textil San Remo, die nach der Wirtschaftskrise in Argentinien als Teil eines Netzwerks von selbstverwalteten Betrieben entstand, das die gesamte Produktionskette von Textilien in Eigenregie der Arbeitenden organisiert.
Hier ein link zur webseite von Cecilia Herrero Laffin und einer ihrer Ausstellungen zu diesem Thema im Bielefelder Museum Wäschefabrik:
Cecilia Herrero Laffin


Art at Work
Ebenfalls in der ehemahligen Leineweberstadt Bielefeld und bei Artist Unlimited beheimated ist das künstlerisch-pädagogische Projekt
"Art at work", dass  u.a. anbietet, sich im Rahmen von buchbaren Projekten kritisch mit der Problematik der globalen Textilproduktion auseinanderzusetzen:
Wenn Kleidung schmerzt!




7/18

DIE OMA
war wieder aktiv:

Diesmal gleich 3x: 

als liveact bei drei verschiedenen Gelegenheiten: Beim Carnival der Kulturen (https://www.carnival-bielefeld.de/), der Benefiz von Artist Unlimited (http://www.artists-unlimited.de/category/2018/) und bei der Modenschau der Fh für Kunst und Design im Gebäuder der ehemahligen Stadtbibliothek von Bielefeld am 12.7.2018 :




Foto

hier dialogisiert sie, erschöpft vom Carnival mit einer der Modepuppen bei den Artists



 
... hier wartet die OMA im -garantiert!- relativen uralt Outfit (die wunderschöne Weste ist aus der Recylingbörse (https://www.recyclingboerse.org/wo-wir-sind/bielefeld) auf den Beginn der Modenschau:
Fotounfair produziert und gehandelt? buy less!


       Ein  gar nicht scheuer Zuschauer übernahm sofort die Message:     wie man/*frau hier sieht

Ein paar mehr Einblicke in die Modenschau
Vielleicht ja auch mit ein paar Anregungen zum eigene Klamotten herstellen - selbstverständlich dann, mit selbst gesammelten und recycelten Materialien????)

Bei letzterer Gelegenheit gab es aber  im Übrigen einen mehr als unerfreulichen und eigentlich unzumutbaren "Zwischenfall":  Am zweiten Tag, als die Oma zur Modenschau ging, um ihre Informationen  von der Christlichen Inititative Romero  und der Clean Clothes Campaign zu verbreiten, stellte sich ihr ein in schwarz gekleideter Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma in den Weg. Die Oma begann ein Gespräch mit ihm, wie es denn wohl käme, dass StudentInnen und Studenten nun auch schon begännen, private Sicherheitsdienste für ihre Veranstaltungen anzuheuern. Die Antwort des Mannes, das sei auf Grund der allgemein unsicheren Situation notwendig, außerdem würden Sie darauf achten, dass niemand ohne zu bezahlen, unbefugt den Veranstaltungsraum beträte und (das fand ich dann wirklich den Hammer!) er und seine Kollegen hätten im "Notfall" weitreichendere Kompetenzen "die Sicherheit wieder herzustellen" als die Polizei.
Da hab ich wirklich ROT gesehen bzw. mich an sehr viele "braune" und "schwarze" Geschichte(n) erinnert!!!!
Ein "Saalschützer" der behauptet,
mehr Kompetenzen als die Polizei zu haben, um die "Sicherheit" herzustellen!!!!!!! Das halte ich für vollkommen unakzeptabel!!! Und bin empört!!!
Zumal ich auch gleich das "Sicherheitspersonal" in den Textilen Weltmarktfabriken im Kopf hatte, dass z.B. als das Unglück am Ranaplaza passierte, die Textilarbeiter*Innen nicht nur daran hinderte, zum Pinkeln zu gehen, Pause zu machen oder sich sonst wie momentweise auszuruhen von der unendlichen Akkordarbeit an den Maschinen, sondern, als das Gebäude längst zu wanken und zu wackeln begann, auch noch verhinderte, dass die Menschen aus der Fabrik fliehen könnten. Da dieses Unglück nur eines unter sehr vielen vorhergehenden und folgenden war und private und öffentliche "Sicherheitskräfte" überall wo die globale Textilindustrie ihre Gewinninteressen auf brutale Art und Weise gegen die Menschen und die Natur durchsetzt, "tätig" werden, halte ich es für unbedingt notwendig, dass auch und gerade die StudentInnen der FH für Kunst und Design sich aktiv weigern, derartige Praktiken in irgendeinerweise zu unterstützen oder zu tolerieren.

Ich war schon auf dem Weg, Anzeige zu erstatten bei der Polizei, gegen die "Amtsanmaßung" des Sicherheitsdienstes. Mein sehr aufgeregter Gemütszustand... und die Tatsache, dass ich dann auch noch Zeuge wurde, wie alle Beamten des Ordnungsamtes vollständig damit beschäftigt waren, "die Personalien eines, vielleicht geflüchteten(?) Mannes festzustellen, der anscheinend von mobiel beim "Schwarzfahren" erwischt wurde, wobei sie den offensichtlich bereits erwachsenen Mann beständig mit "du" anredeten, etc. , was mich noch weiter aufregte... hat mich dann allerdings daran gehindert, diesen Plan in die Tat umzusetzen...

Zumal ja tatsächlich die gesamte Innenstadt voll ist, mit Geschäften, die unter geradezu mafiösen Bedingungen dafür sorgen, das ganze totale Übermaß an Waren und Dienstleistungen anzubieten, empfinde ich es allerdings als absolut erschütternd, wie massiv eineR*m in kleinen Situationen innerhalb kürzester Zeit vor Augen geführt wird, wieviel Personal tatsächlich dafür angestellt und bezahlt wird, die sogenannten "kleinen" Leute alltäglich einzuschüchtern und im Falle geringfügiger "Vergehen" mit angeblich gesetzmäßiger Gewalt zu bedrohen, -vorgeblich, um ihrer eigenen "Sicherheit" willen! - während die relativ wenigen "Großen", die davon profitieren und die ja nun wirklich bekanntermaßen im großen Stil geplante und organiserten Verbrechen
an der Menschheit und der Zukunft unseres Planeten begehen (die internationaleTextilindustrie ist dafür, auch für die mit ihren Geschäften verbundenen ständigen Produktionsverlagerungen mit staatlicher Unterstützung, unhaltbare Umwelt- und Luftvergiftung so wie die (natürliche und gesellschaftliche) Klimaentwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigende Transportwege, für systematische Steuerflucht und ein langes etc. langfristig unhaltbarer Verhältnisse und Zustände, ja nur ein Beispiel )  allem Anschein nach so gut wie gar nicht mit den zur Verfügung stehenden rechtlichen und personellen Mitteln verfolgt und zur Rechenschaft und Verantwortung gezogen werden.

Noch all zu wenig deuted darauf hin, dass die sogenannte "Mitte der Gesellschaft" bereit und in der Lage ist, die grundsätzlich lebensbedrohlichen Bedingungen ihres "Lebensstils" aktiv in Frage zu stellen und die "Menschenrechte" nicht nur für sich selbst sondern auch für alle anderen auf diesem Planeten lebenden Menschen einzufordern und auch außerdem darauf zu bestehen, dass es notwendig ist, die Existenzrechte der Natur in all ihren Erscheinungsformen als Voraussetzung für die Zukunft der Menschheit anzuerkennen und eine von den modernsten Technologien möglichst unabhängige Erhaltung der natürlichen Lebenskreisläufe einzufordern.

In diesem Sinne meine Aufforderung an alle, die dies lesen,
sich nicht länger und immer mehr ganz offensichtlich falsche "Wahrheiten"

verkaufen zu lassen!!!!:
 

 Foto


H.P. Hölz sein Foto


 



4/18

Das  können/sollten Sie unterstützen!
:

https://www.femnet-ev.de/

Accordkampagne 2018. Foto: © CCC
https://saubere-kleidung.de/2018/04/die-ccc-ruft-unternehmen-dazu-auf-den-bangladesch-accord-2018-zu-unterzeichnen/

https://www.ci-romero.de/ccc/













4/18
Neulich in Bielefeld:
Gedenkveranstaltung für die Opfer der Textilindustrie in Bangaladesh und anderswo
( http://www.lebenslaute.net/?page_id=164 ) :


>> Letzte / nächste Aktionen und Auftritte:

21.4. 2018, Samstag, 14-16 Uhr:  LEBENSLAUTE FÜR TEXTIL-ARBEITER*INNEN
GEDENKEN – fünf Jahre nach dem Einsturz der Textilfabriken Rana Plaza in Bangladesch

(Bielefeld-City, Stresemannstraße, nahe beim Shoppingcenter „Loom“, Primark und Kik)

Am 24. April 2013 starben durch den Einsturz des achtstöckigen Fabrikgebäudes „Rana-Plaza“ in Sabhar, Bangladesch, mindestens 1.138 Menschen und wurden weit über 2.000 weitere Arbeiter_innen verletzt.  LEBENSLAUTE OWL gedachte dieser Tragödie in Form einer musikalischen Mahnwache mit einer Postkarten-Kampagne „Ich möchte die ganze Rechnung sehen“ und Transparenten, um Textilketten, Politik und Verbraucher_innen aufzufordern, gemeinsam die sklavenähnlichen Zustände abzuschaffen und Kleidung fortan unter fairen Arbeitsbedingungen herzustellen.  Die Journalistin, Aktivistin und damalige spontane Katastrophenhelferin in ihrem Heimatland Shammi Haque berichtete im einzigen Redebeitrag der Trauerkundgebung eindrücklich und ergreifend über Hintergründe und das Bergen der Leichen und Verletzten.

 

Shammi Haque bei ihrer Rede  (Foto: Benjamin Liersch, CC-BY-SA 2.0 de)

Manuskript der Rede von Shammi Haque
(Es gilt das gesprochene Wort)

Es war die größte Tragödie im Textilsektor. Die Rana-Plaza Tragödie mit ca. 1.134 Ermordeten, ja 1.134 ermordeten Menschen und circa 2.500 Verletzen ist heute fast fünf Jahre her. Getötet wurden die Menschen, die unsere Kleidung machen, die für uns billigste und schönste Kleidung machen. Aber ich sehe nur blutige Kleidung, traurige Kleidung.

Haben wir eigentlich über die Geschichte hinter der billigen und schönen Kleidung nachgedacht? Diese Kleidung bringt Tod, Mord und Vergewaltigung. Tod und Mord, weil es keine Sicherheit und keinen Arbeitsschutz in den Textilfabriken gibt. Vergewaltigungen, weil die Arbeiterinnen ihren Chefs und Aufsehern aus Angst um ihren Job schutzlos ausgeliefert sind.

Es war Frühling in Bangladesch. Frühling 2013. Meine Erinnerung an diesen Frühling wird immer bleiben. Am 24. April wollten die Textilarbeiter*innen in der Rana-Plaza-Fabrik nicht arbeiten, weil am Tag vorher in dem Gebäude Risse festgestellt worden waren. Aber sie mussten arbeiten. Sie hatten keine Wahl. Das Resultat: Mord und Verletzungen. Ist das ein Unfall? Auf keinen Fall. Es war Mord. Ein Mord der Regierung, der internationalen Unternehmen und der Gesellschaften in Bangladesch, in Europa und im Rest der Welt, weil sie für billige Kleidung alles in Kauf nehmen.

Als eine freiwillige Helferin war ich vor Ort damals vor 5 Jahren. Es ist immer noch schwierig zu erzählen, was ich erlebt habe. Wir waren eine kleine Gruppe von Aktivist*innen. Wir haben Essen und Medikamente verteilt. Zwischendurch haben wir sogar die Körper der Toten getragen. Am ersten und zweiten Tag haben die Familien und Freunde noch auf die Arbeiter*innen gewartet. Ab dem dritten und vierten Tag wollten sie nur noch wissen, ob er oder sie überlebt hat. Ab dem fünften Tag haben sie alle die Hoffnung aufgegeben. Sie wollten nur noch die toten Körper haben. Doch sogar das war nicht möglich, weil die Körper in Stücke zerbrochen und zerfetzt waren. Die Mischung aus dem Geruch verwesender Körper und den schmerzerfüllten Schreien der Angehörigen war entsetzlich. Das alles nur, damit wir billige Kleidung haben.

Ein Opfer – sie heißt Rosina – hat Folgendes erzählt: „Ich sagte den Helfern: Gebt mir eine Säge, damit ich meinen Arm abschneiden kann. Das Fleisch war längst verrottet. Mein Arm stank fürchterlich. Aber es war nicht einfach. Der Knochen war so hart. Als ich es geschafft hatte, zogen ich die Helfer heraus.“ Circa 2.500 Menschen wurden damals teils schwer verletzt. 42% von ihnen waren im Jahr 2014 noch arbeitslos. Viele sind traumatisiert und können sich nicht vorstellen, jemals wieder in einer Textilfabrik zu arbeiten.

Die Arbeitsbedingungen und die Arbeitssicherheit sind immer noch schlecht. Seit der Tragödie hat sich nichts geändert. Normalerweise wissen die Leute kaum etwas über Bangladesch. Sie kennen Bangladesch nur wegen der Kleidung, der billigen Kleidung. Aber die meisten kennen nicht die Geschichte hinter dieser Kleidung.

Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich heute hier ein bisschen darüber sprechen konnte. Als kritische Konsumenten haben wir viel Verantwortung. Wir können die Geschichte hinter „Made in Bangladesh“ verbessern. Nein, wir können es nicht, wir müssen es. Das sind wir den Opfern schuldig. Nie wieder „Rana Plaza“!

 

Musikalische Mahnwache, Lebenslaute-OWL-Chor mit -Quartett  (Foto: Benjamin Liersch, CC-BY-SA 2.0 de)

 

Musikprogramm
H. Schütz: Psalmlied Wie nun, ihr Herren
„Andante“ aus dem Streichquartett opus 1/3 g-moll von J. Kraus
Weberlied Das Blutgericht, Text anonym (Peterswaldau, 3.6. 1844), Chorsatz für Lebenslaute 2018
„Mirage“ aus „Indian Summer“ für Streichquartett von Pyarelal R. Sharma
Kanon Nach dieser Erde mit Streichquartett
„Walzer Nr. 2“ von D. Schostakowitsch
F. William Mdawida: Malaika, Chorsatz für Lebenslaute

 

Ankündigungstext der Gedenkveranstaltung
Am letzten Einkaufssamstag vor dem 5. Jahrestag von Rana Plaza mit über tausend toten und über zweitausend verletzten TextilarbeiterInnen will die Gruppe LEBENSLAUTE (Regionalgruppe OWL) mit einem Kammermusik- und einem Chorensemble an die Katastrophe vom 24. April 2013 in Bangladesch erinnern.
Die sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen in dem einsturzgefährdeten Gebäude, die verschlossenen Notausgänge und das Leid der Opfer stehen für eine Wirtschaftsordnung, die Billig-Textilien bis auf den heutigen Tag auch im Bielefelder „Loom“ verkaufen lässt. LEBENSLAUTE wird in der Fußgängerzone zeigen, dass Geiz nicht etwa geil ist, sondern Menschenleben kostet.
Mit Aktionskarten „Ich möchte die ganze Rechnung sehen“ sollen Loom-BesucherInnen für die oft nach wie vor prekären Verhältnisse in der Textilindustrie sensibilisiert werden. KundInnen können per Karte die Zahlung existenzsichernder Löhne in den jeweiligen Textilfabriken einfordern und die Modeketten auf ihre Verantwortung hinweisen. Ein Transparent und ein Aufsteller nehmen weitere „Tödliche Textilfabriken“ ins Visier. Denn Rana Plaza ist beileibe kein Einzelfall.
Die internationale Textilindustrie hat inzwischen auf öffentliche Kritik an den Produktionsbedingungen reagiert – so veröffentliche die Modediscounterkette Primark im Februar 2018 ihre Lieferstruktur. Aber um den Tod aus Textilfabriken zu verbannen, ist noch mehr Druck notwendig. Dazu wollen die rund 20 MusikerInnen von LEBENSLAUTE mit vorwiegend klassischer Musik ihren Beitrag leisten.
Vorgetragen werden Werke u.a. von Heinrich Schütz, „Wie nun, ihr Herren“, Fadhili William Mdawida und das Lied der Weber 1844 in Peterswaldau und Langenbielau „Das Blutgericht“ (bekannt aus Gerhart Hauptmanns „Die Weber“).   Rana Plaza darf nicht in Vergessenheit geraten, damit sich die Katastrophe nicht anderen Orts wiederholt!

 


10/ 17

Weil so was Jede*R , jeden Tag machen kann:

Aus Anlass der Eröffnung eines weiteren überdimensionalen Konsumpalastes in der Bielefelder Innenstadt (LOOM), in dem mit vielen Waren gehandelt wird, die aus sehr dunklen, unter vielen Gesichtspunkten verbrecherischen und unverantwortlichen Geschäftspraktiken stammen - inklusive sklavenhafter Arbeitsverhältnisse, Umweltzerstörung  und Klimaschädlichen Transporten rund um die Welt, fanden einige Aktionen statt ( Leider auch etwas unvollständige Informationen dazu bei facebook auf der Seite vom Welthaus Bielefeld und greenpeace, bielefeld ) Hier nun ein kleiner Bericht zu
  :



(k)Eine Oma macht (k)eine Demo
(zur Nachahmung empfohlen!)
Foto
Schablone zum Ausdrucken im DIN A4-Format

                deshalb hier also mein Protokoll der Vorbereitungen zu der Aktion:
             (k)Eine Oma macht (k)eine Demo

(Hier ein kleines Prokoll, auch als Anleitung zum selber nach machen gedacht)
> Textile Sprühfarbe gekauft,
> T-Shirts aus secondhand-Laden  Recylingbörse gekauft (Preis: 1-2 ¤ pro Hemd)
> Schablone für Schriftzug hergestellt
> T-Shirts besprüht.... 1 für mich und kleine Kollektion von 11 weiteren als Geschenke für andere, die Lust haben   
    mit zu machen
> im Kuechenatelier und vor dem Spiegel Aktion geübt (guckt mal hier: Neues aus der Bielefelder Vogelwelt)
> Aktion und Geschenkeangebot  bekanntgemacht
> Informationen und Mut gesammelt für die Aktionen
> Am Tag der Eröffnung verschlafen und deshalb Treffen mit anderen AktivistInnen verpaßt,

    trotzdem losgelaufen... vielleicht treffe ich die anderen ja...
> 100 schwarz-weiß-Kopien in meinem Stamm-Copy- Laden gemacht (5 ¤)
Foto

Vorlage für das Flugblatt kann man/*frau auch im DINA4- Format ausdrucken (schwarz weiß ist billiger!)

Und ab ging's durch die Fußgängerzone, wo (k)eine Oma Flugblätter auf dem Pflaster "verlor"... und schnell interessante und nette Leute traf, die auch gleich Fotos machten:




 Foto

 



Foto  


und... dann traf Oma (nicht ihre) Enkel!!!!!!  Und das war super toll!!!! Die sind nämlich super gut drauf und haben da schon eine demonstrative Runde durch den neu eröffneten Konsumpalast gedreht anscheinend. Übermütig kommen sie aus dem Ausgang und treffen (k)eine Oma da, wie sie gerade für das obige Foto, den Blick frei macht auf ihre Brust, auf der steht: "buy less"
Schnell sind (nicht ihre) Enkel begeistert von der Idee, ihre mitgebrachten T-Shirts anzuziehen und ein gemeinsames Foto zu machen, bevor sie wieder auseinanderstieben, um an verschiedenen weiteren Orten weiter zu verbreiten "buy less"...
(Nicht ihre) Enkel tragen übrigens ein Plakat mit sich rum, auf dem steht "du bist was du kaufst,: billig!" mit dessen Aussage (k)eine Oma nicht unbedingt einverstanden ist, schließlich kauft sie öfter günstige Kleidung im Second-hand Handel und auf dem Flohmarkt oder bekommt gut erhaltene Kleidung von FreundInnen geschenkt und ist deshalb nicht etwa "billig" sondern ein wertvoller und würdiger Mensch... aber darüber zu diskutieren, bleibt nicht viel Zeit mitten in der Aktion und im Gerummel der Fußgängerzone...
Vielleicht melden sich die Enkel ja mal bei der, die (nicht ihre) Oma ist... damit man sich bei einer Tasse Kaffee oder so besser kennenlernen kann und ausführlicher miteinander reden kann? Bloß, wie kann man sich verabreden, wenn gar keine Adressen ausgetauscht wurden?????

Also: Liebe Leute, wenn ihr Lust habt, uns wieder zu treffen und vielleicht weitere gemeinsame Aktionen in der Vorweihnachtszeit zu machen, bitte meldet euch bei mir!  Ich würde mich freuen!!! Kontakt


foto Foto Foto


                                                                                                                                            hier die ganze Fotoshow als .ppt Datei

...ganz am Schluß haben sich sogar noch ein paar Punker am Bahnhof, der Protestaktion von Oma angeschlossen. Auch das war toll!...

Auf jeden Fall war die ganze Aktion aufregend und spannend und hat Spaß gemacht!

(Und dann war da noch ein älterer Herr, der von sich sagte, er sei semiproffesioneller Fotograf. Er versprach mir auch noch, mir Fotos zuzuschicken, für die ich mich für ihn hinstellte. Leider warte ich darauf bisher vergebens...!?)



Alltäglich findet man/*frau mehr Informationen zu den weltweiten Kämpfen für die Abschaffung bzw.  Verbesserung der vollkommen unfairen und unverantwortlichen Bedingungen in der Textilundustrie in sehr vielen Ländern dieser Welt und zu dem unfairen Handel
damit sowie auch zu fairen Alternativen dazu auf meiner facebookseite:
https://www.facebook.com/gundula.kayser



11/ 17
Foto

Diesen Interview- Artikel   zum Bild erhielt ich gestern über facebook.


Auf der facebookseite: Gundula Kayser   finden sich praktisch täglich neue Informationen verschiedener Nichtregierungsorganisationen, wie Femnet, Kampagne für saubere Kleidung, INKOTA, Christliche Initiative Romero, etc. die über kritische Verbraucher*Innenpolitik  und die Möglichkeiten des verantungsbewußten Konsums informieren, die Kämpfe von Arbeiter*Innen in den Ländern, in denen die Textilien hergestellt werden ebenso wie hier z.B. im Textilhandel unterstützen, und sich darüber hinaus seit vielen Jahren in vielfältiger Weise  für Veränderungen in den unhaltbaren Verhältnissen der globalen Textilindustrie und dem Handel mit Textilien einsetzen....




10/17


..."das Kaufhaus(lager) brennt"...

H&M und andere Textilkonzerne vernichten einen Teil
ihrer totalen Überproduktion an Modetextilien:

Auf meiner facebookseite (https://www.facebook.com/gundula.kayser) findet man/*frau regelmäßig Informationen zu den unverantwortlichen und Menschen - im besonderen Ausmaß Frauen, Tiere, Pflanzen, die Erde ausbeutenden und mißhandelnden Aktivitäten großer global tätiger Textilkonzerne, sowie über Aktionen, von Menschen, die durch ihre Aktivitäten dagegen angehen, und versuchen, für bessere Verhältnisse zu kämpfen, mehr Transparenz  über die oft vollkommen "dunklen Geschäfte" in diesem Sektor einfordern oder darauf hinwirken wollen, dass die Konzerne sich gezwungen sehen, Mit-Verantwortung für die von Ihnen ihnen ausgenutzten Produktionsverhältnisse in seit vielen Jahren oft sehr unsicher, ausbeuterisch und totalitär kontrollierend agierenden "Subunternehmen" zu übernehmen.

Heute erreichte mich z.B. über den facebook-Verteiler der christlichen Inititiative Romero (http://www.ci-romero.de/startseite/)  dieser Bericht darüber, dass Konzerne , wie H&M und andere regelmäßig einen Teil der absoluten Überproduktion an Klamotten vernichten, die sie anscheinend trotz des Werbe-Bombardements auf KundI*nnen auf allen Kanälen nicht verkaufen können:

https://utopia.de/hm-kleidung-dokumentation-verbrennt-klamotten-66764/




Ein weiterer interessanter Literaturhinweis
für alle, die sich mit der aktuellen und historischen Problematik der Textilindustrie beschäftigen:


King Cotton
von Sven Beckert,
Beck Verlag 2014

Das Buch zeichnet die Entstehung des globalen Kapitalismus am Beispiel der Baumwolle nach




2/17


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Für den nächsten Spaziergang in der FußgängerINNENzone ein paar Zettel zum Selbstausdrucken gezielt irgendwo hinlegen oder an geeigneter Stelle "verlieren":
(ein paar Inofs dazu unten)

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In Bangaladesh streiken seit Wochen die TextilarbeitERinnen gegen sklavenhafte Arbeitsbedingungen und für die Einhaltung der grundlegensten Menschenrechte.
 Anstatt für bessere Arbeitsbedingungen zu garantieren, verlagern die großen Textil(handels-) unternehmen nun auch noch ihre Produktion in andere Länder mit mindestens genauso autoritären politischen Strukturen als "Garantie" für günstigste, also ausbeuterische (oder wer das Wort lieber mag: total ausnutzende) Produktionsbedingungen,  u.a. nach Myanmar und schaffen dort mindestens ebenso unökologische, gesundheitsschädliche, und grundsätzlich antisoziale, also allgemein Menschen- und speziell Frauen verachtende Lebens- und Arbeitsbedingungen:

Foto
das Foto wurde einem Bericht über die Streiks in Bangaldesh entnommen: https://i-d.vice.com/en_gb/article/in-bangladesh-the-people-who-make-your-clothes-are-striking-for-their-rights

Informationen darüber finden sich auch hier: http://www.saubere-kleidung.de/
 und hier: https://femnet-ev.de/
Auch die Netzfrauen stellen häufig Beiträge zu dieser Problematik ins Netz: https://netzfrauen.org/2017/02/06/myanmar/
Der Gesamtbetriebsrat von H&M solidarisiert sich mit den Streiks der TextilarbeiterINNEN in Bangaldesh und protestiert gegen falsche und unzutreffende Darstellungen auf  in der Selbstdarstellung von H & M Eine Aktion dazu ist u.a. hier dokumentiert: http://exchains.org/exchains_news.php
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/h-m-primark-takko-studie-wirft-modeketten-kinderarbeit-in-burma-vor-a-1133370.html

Auf meiner Seite bei facebook teile ich regelmäßig weitere Informationen zu dieser Problematik, die mich erreichen

Die Weltreise einer Fleeceweste
Ein sehr informatives Buch zum Thema Globalisierung und Textilindustrie möchte ich auch noch weiterempfehlen.
Es ist für junge bis alte Menschen ab 10 Jahre gut lesbar:

Foto  

Eine Rezension zu dem Buch, das man/frau auf jedem Fall in den nicht an große Handels- Ketten gebundenen lokalen Buchhandlungen kaufen sollte, findet sich hier
Ich habe es, weil ich mich da immer sehr gut beraten fühle, bei den Kronenklauern (hier) gekauft,


Textiles
aus Anlaß der
Bielefeld 800 Jahre Feier

Eine Neuerscheinung im tpk- Verlag beschäftigt sich mit der Geschichte kolonialer Beziehungsverhältnisse zwischen Bielefeld und "dem Rest der Welt"... unter anderem spielen auch die Textilien ein Rolle...:


Koloniale Spurensuche
in Bielefeld und Umgebung

Hrsg. v. Felix Brahm u. Bettina Brockmeyer (2014)

Der Band »Koloniale Spurensuche in Bielefeld und Umgebung« entstand aus einem Seminar an der Historischen Fakultät der Bielefelder Uni unter Federführung von Dr. Bettina Brockmeyer und Dr. Felix Brahm. Die mit historischen wie aktuellen Abbildungen illustrierten Texte stammen aus der Feder von Studierenden und Promovierenden, das besondere Layout des Bandes besorgte Johannes Nathow, Student an der Bielefelder Fachhochschule für Gestaltung, die limitierte Kleinauflage wurde in der heimischen Buchbinderwerkstatt von Ulrike Bonin gefertigt.

Klappentext: Afrikanische Waffen auf der Sparrenburg und ein Diamantfeld in der ›Ressource‹. Ein Bielefelder, der im Kolonialkrieg in Deutsch-Südwestafrika starb. Ein Lemgoer Arzt, der im 17. Jahrhundert zum Japanforscher wurde. Ostafrikanische Kinder, die am Ende des 19. Jahrhunderts nach Bethel gelangten. – Masterstudierende und Promovierende der Universität Bielefeld haben sich auf die Suche nach Spuren einer kolonialen Vergangenheit in Bielefeld und Umgebung gemacht. Die unerwarteten Fundorte zeugen davon, dass die heutige Region Ostwestfalen-Lippe schon lange in globalen Beziehungen stand und dass der Kolonialismus auch vor Ort eine Rolle spielte.

144 Seiten, Format 12,3 x 19,8,
aktuelle Fotos u. historische Abbildungen,
handgefertigte Schweizer Broschur

ISBN 978-3-936359-55-8
12,80 Euro




Zufällig lief  nach der unten angekündigten Verantaltung als ich nach haus kam, diese Sendung im Fernsehen
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/2005816/ZDFzoom:-Mode-zum-Wegwerfen
 - Die Autoren illustrieren in dem Film sehr gut einige der Zusammenhänge, über die wir an diesem Abend informiert und diskutiert haben.

10/13

Bitte weitersagen, weiterschicken, sonstwie weiter verbreiten!

Sie sind eingeladen:

Am Mittwoch 16.10.2013 - 20:00 Uhr
in die akw (auto-kultur- werkstatt, Teichstraße 32, 33615 Bielefeld) zu der Veranstaltung
Weltweit verstrickt - Zur Situation der Textil-Arbeiterinnen in Bangladesh
(auto-kultur-werkstatt: http://www.auto-kultur-werkstatt.de/programm/)

bild


Im April diese Jahres veranstalte ich gemeinsam mit einigen spontan zusammen gerufenen Personen eine Aktion in der Fußgängerzone, bei der wir die Trauer um die Opfer des damaligen Unglücks in einer Textil-Fabrik in Dakha ausdrückten (siehe dazu den Bericht auf dieser Seite weiter unten) Das absolut vermeidbare Unglück forderte mehr als 1000 Todesopfer und noch mehr schwer verletzte und verstümmelte ArbeiterInnen...
Inzwischen organisieren sich die TextilarbeiterInnen in Bangaladesh und kämpfen für Entschädigungen und eine dringend notwendige allgemeine Verbesserung ihrer Lage.
 
Es ist sinnvoll, aber nicht unbedingt notwendig, sich auch schon vor der Veranstaltung z.B. im Internet umzutun, um aktuelle Informationen über die Situation der Textilarbeiterinnen in Bangladesh zu recherchieren. Im letzten Jahr sind zahlreiche Zeitungsartikel und Filmbeiträge veröffentlich worden.

hier ein paar unsystematisch ausgewählter Beiträge:
http://www.youtube.com/watch?v=kM-72a7XHes&feature=youtu.be
http://www.uni-bielefeld.de/tdrc/downloads/mengelkamp.pdf
http://www.femnet-ev.de/index.php/de/spenden/solidaritaetsfonds-spenden/ngwf-bangladesch/nachrichten-aus-bangladesch/277-bericht-von-gisela-burckhardt-ueber-ihren-aufenthalt-in-bangladesch-im-juli-2013
http://www.sueddeutsche.de/panorama/brand-in-textilfabrik-in-bangladesch-die-arbeitsbedingungen-waren-wohl-furchtbar-1.1532948
▶ Bangladesch Textilindustrie [Doku deutsch] - YouTube
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/protest-in-bangladesh-tausende-textilarbeiter-gehen-auf-die-strasse-12589465.html
http://www.welt.de/wirtschaft/article120775748/Wieder-Tote-in-einer-Textilfabrik-in-Bangladesch.html
▶ Faire Jeans - Made in Germany - YouTube
http://www.graswurzel.net/310/bangladesch.shtml
domradio.de/nachrichten/2012-11-27/kritik-textilindustrie-nach-braenden-von-bangladesh
BANGLADESCH: Zur Ausbeutung der Feuertod - Textilarbeiterinnen in Bangladesch
brandeins.de/archiv/2013/verhandeln/die-getriebenen
“Clean Clothes”: Nach den Katastrophen – TextilarbeiterInnen in Bangladesch muessen auf Entschaedigung warten (akin)
Keine Verbesserung in Sicht:  Zur Lage der TextilarbeiterInnen in Bangladesch
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/textilindustrie-in-bangladesch-eine-liste-fuer-mehr-transparenz-1.1788395

Zahlreiche Menschen und Organisationen arbeiten seit Jahren für eine Verbesserung der Situation der Arbeiterinnen in der Textilindustrie. Einige Informationen darüber findet man auf der Seite http://www.femnet-ev.de/index.php/de/  . Von dieser Seite aus kommt man auch z.B. auf die Seite der Clean Clothes Campaign (http://www.saubere-kleidung.de/) und anderer Organisationen...http://www.medico.de/themen/aktion/textil/

  Übrigens...sogar der aktuelle Papst Franziskus ist also mit mir einer Meinung! Viele Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sind sklavengleich!
Sie sind oft, wie man in vielen Medien lesen, hören, sehen kann, sozial- und gesundheitsschädlich und ökologisch und ökonomisch unverantwortlich und zerstörerisch... Ein großer Teil des massenhaften Überangebots an Kleidung, die uns im Internet und in den Geschäften angeboten werden, stammt aus dieser Produktion. Der größte Teil der Gewinne aus dem Geschäft bleibt bei den Händlern und auch die secondhand Weiter- Verwertung der Kleidung zerstört viele einstmals florierende Märkte und Geschäfte. Bei den unmittelbaren ProduzentInnen der Rohstoffe und der Produkte kommt so gut wie nichts von dem Geld an, das die KonsumentInnen für Kleidung ausgeben. Arm trotz Arbeit- das gilt nicht nur hier sondern vor allen Dingen in extremen Ausmaßen in den sogenannten Entwicklungsländern. Viele Händler behaupten, nicht zu wissen oder nicht kontrollieren zu können, unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt werden, mit denen sie handeln...
Als KonsumentInnen oder in irgendeiner Form mit der Produktion und dem Handel von Textilien Beschäftigte sind wir verstrickt in diese Verhältnisse. Was kann jedeR einzelne, womöglich mit den Mitteln der Kunst, an den Zusammenhängen verändern?  Diese Frage soll an diesem Abend diskutiert werden...
Wer Interesse hat, kann sich an der Entwicklung einer Kunst- Aktion beteiligen..., die an diesem Abend angestoßen werden soll.


Im Frühjahr dieses Jahres wurde ein Unglück in einer Textilfabrik in Dakha weltweit bekannt. Das und mehrere Filme, die ich in dieser Zeit - meistens ziemlich spät abends zu einer unpopulären Zeit - im Fernsehen über die Bedingungen der Textilarbeiterinnen in Asien sah veranlaßte mich, folgende Aktion umzusetzen:

4-5/13

Kurzmitteilung:
Am 30.4.13 initiierte ich , weil ich es nicht mehr aushalten wollte, die
Trauer und Wut                und Empörung über die Zustände in der Textilindustrie ganz privat in meinem stillen Kämmerlein in mich reinzufressen

diese spontane Aktion vor dem KIK- Laden und anderen Kaufhaus- Ketten in der Bielefelder  Fußgängerzone ... (hier der link zum Text, mit dem ich zu der Aktion einlud)
Ich danke recht herzlich allen, die mich nicht allein gelassen haben, mit Trauer um die vielen Toten und Verletzten in einer Textilfabrik in Bangladesh, die Opfer einer grausamen, menschenverachtenden und absolut verantwortungslosen Produktionspolitik geworden sind............ (hier der link zu einem zufällig ausgewählten Bericht vom Sonntag vergangener Woche NZZ - die Zahl der Toten übersteigt inzwischen längst 400 Menschen,meist junge Frauen) außerdem finden Sie/findet ihr einen Bericht auf Englisch von Farida Atker aus Bangladesh hier hier (doppelklicken)

Foto

Die Pressemitteilung über den Verlauf der Aktion kann man hier lesen

.....fortsetzung nr. 1
Da das Oberthema meiner Aktivitäten in diesem Jahr "DIE WELT ZUHAUS IN BIELEFELD" ist, fand die Aktion  Ihre Fortsetzung am
1. Mai
im Park der Ravensberger Spinnerei
mit diesem Plakat:

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Wer sich der Aktion anschließen will, bzw. Sie fortsetzen und auch an anderen Orten "Zeichen setzen" will, kann dafür die beiden Plakate benutzen, die ich hiermit zum Selbst Ausdrucken ins Netz stelle: Trauer.pdf und Plakat

Mehr Informationsmaterialien zu den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesh und anderen Ländern findet man unter anderem hier: http://www.femnet-ev.de/index.php/de/  (die Seite ist gut verlinkt und verweist unter anderem auch auf andere Netzwerke, die sich für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse der TextilarbeiterInnen einsetzen, wie z. B. die Clean Clothes Campaign - Kampagne für saubere Kleidung)

...fortsetzung nr. 2
Zur Finisage der Ausstellung "Farbe bekennen- was Kunst macht" am 5. Mai (mehr Infos hier http://marta-herford.de/index.php/farbe-bekennen/#more-16268), in der ich mich insbesondere in eine intensive Auseinandersetzung mit der "KunstpädagogischenWerkstatt" verwickelt hatte, ging ich dann
mit meinem neuen selbstgemachten "outfit", um eine kleine aber feine "performance" zur Wahrnehmung anzubieten:


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Eine Aktionsform, die ich zur Nachahmung empfehle, übrigens: T-Shirts mit eigenen Motiven selber bedrucken, anstatt  viel Geld dafür zu bezahlen, womöglich auch noch die direkte oder indirekte Werbung für solche Konzerne spazieren zu tragen, die wie ja alle inzwischen wissen können, den weitaus größten Teil der Gewinne aus der organisierten Kriminalität (!!!!!!!!?) der Textilproduktion auf ihren Konten (in Steueroasen?!?!?)
horten oder in weitere Geschäfte investieren....,die immer mehr Menschen trotz unendlich viel Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes, den Boden unter den Füßen entziehen?!?!?!
 

Übrigens:.....Ganz zufällig kam ich an dem Tag, an dem ich mein neues T-Shirt einweihte, in der übervollen Fußgängerzone in Bielefeld an einer "Modenschau" für einen Laden vorbei, die fast die ganze Breite des Gehwegs okupierte.....und da es der Zufall so wollte, stellte ich mich so an den Rande des roten Teppichs, auf dem die Modells flanierten, dass mein schöner Rücken(?), das Publikum entzücken konnte....es braucht eben nicht alles geplant zu werden, wenn man einfach nur so losgeht.... um dann zu entdecken, was das alles mit dem Alltag in unserer Stadt zu tun hat.....


Ich wäre dankbar, über Nachrichten darüber, wie die pdfs weiterverwendet werden.........Kontakt: gundulakayser@web.de